Kommunalwahl 2020

03.06.2020

Kein Aufzug am Meitinger Bahnhof

(von LeserReporter Peter Heider aus Meitingen, erschienen in der Stadtzeitung am 25.05.2020)

 

Am Meitinger Bahnhof soll zwar eine Rampe gebaut werden, ein Aufzug für Menschen mit körperlichem Handicap scheitert an den hohen Baukosten.

Die Planungen für einen barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Meitingen gehen weiter. Der Zugang zu den Bahnsteigen soll genau wie der Zugang zum Ort barrierefrei ausgebaut werden. Allerdings nur durch eine Rampe, ein Aufzug fand beim ehemaligen Markgemeinderat keinen Zuspruch.

23 Mitglieder des Gremiums lehnten den Bau eines Aufzug ab, nur Bezirksrätin Annemarie Probst (Grüne) stimmte dafür, einen Aufzug zu den Gleisen zu installieren. Dass kein Aufzug in die Planungen zur Bahnhofsneugestaltung aufgenommen wurde, damit sind viele Meitinger Bürger, besonders Menschen mit einer körperlichen Behinderung, nicht einverstanden.

Bisher sind die Bahnsteige 2 und 3 am Bahnhof nur durch Treppen erreichbar. Ein barrierefreier Ausbau ist geplant, liegt jedoch in den Händen der Bahn. Für den Gleisbereich ist die Kommune zuständig. Mit Rampen, die auch zur Nutzung von Rollatoren, Rollstuhlfahrer und Radfahrer vorgesehen sind, soll der Zugang zum Tunnel, der bereits im Rohzustand vorhanden ist und quer unter den Schienen gebaut wurde, ebenfalls barrierefrei erreichbar werden. Bei den von einem Planer erläuterten Vorschlägen, führt eine Treppe in Richtung Bahnhofsvorplatz, während eine Rampe zunächst in Richtung Norden parallel zum Gleis gebaut werde, die nach etwa 30 bis 40 Metern in Form einer Kehre zurück zum Bahnhofsvorplatz führt.

Ein Fahrstuhl wäre baulich durchaus realisierbar, würde aber sehr teuer kommen, weshalb die Mehrheit im Stadtrat einen Aufzug ablehnte. Planer Robert Heinhaus vom gleichnamigen Ingenieurbüro wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass auch die Deutsche Bahn beim Zugang zu den Bahnsteigen keine Fahrstuhlvariante einbeziehe, da sie rechtlich dazu nicht verpflichtet sei.

Probst hielt nach diesen Aussagen ein Plädoyer für einen Aufzug. „Wir sollten uns die Frage stellen, für wen wir eigentlich einen barrierefreien Bahnhof machen. Sicher nicht für Menschen, die schnell eine Treppe rauf und runter laufen können und dabei nicht an die Grenzen einer körperlichen Einschränkung stoßen“, monierte die Bezirksrätin. Probst erläuterte auch, dass vor allem Leute mit einer Gehbehinderung die langen Rampen nicht bewältigen könnten, was sogar die Behindertenbeauftragte des Landkreises Augsburg Eva Kurdas dazu veranlasste, sich für einen Aufzug am Meitinger Bahnhof einzusetzen.

Ziel ist es, in Meitingen die Planung bis zum Sommer dieses Jahres über die Bühne zu bringen, damit die Marktgemeinde bis 1. September die Unterlagen für die Fördergelder einreichen kann.

02.03.2020

Die Grünen. Gut für Meitingen - Unsere Kandidaten für die Wahl zum Marktrat

Liebe Bürger*innen von Meitingen, Herbertshofen, Erlingen, Ostendorf, Waltershofen & Langenreichen, am 15. März haben Sie die Wahl. Unterstützen Sie uns und unsere Themen für ein inklusives, barrierefreies und zukunftsfähiges Meitingen. In diesem Flyer stellen wir unsere Kandidaten vor:  

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02.01.2020

Annemarie Probst in den Marktgemeinderat und in den Kreistag

Marktgemeinderat Liste 2 Platz 1

Kreistagsliste 2 Platz 3

14.12.2019

Von: Heinz Peter Wittgen

Nominierungsversammlung der Grünen zur Kommunalwahl 2020

 

Die Meitinger Grünen haben unter dem Vorsitz der Markt- und Kreisrätin Annemarie Probst Ihr Liste zur Kommunalwahl 2020 aufgestellt.

Am 10.12.2019 trafen sich Mitglieder*Innen und interessierte Bürger*Innen im Gasthof Neue Post um ihre Liste für die Kommunalwahlen 2020 aufzustellen. Unter dem Wahlleiter Alf Leber (Kreiskassierer und Vorstandsmitglied im Kreisverband Grüne Augsburg-Land) fanden sich 10 Bürger*Innen als Kandidaten für die Grüne Liste Meitingen.

Die Kandidat*Innen stellten sich und Ihre Ziele vor und in geheimer Wahl wurde über die Nominierung abgestimmt. Einstimmig wurde die Liste für die Wahl zum Marktrat Meitingen am 15. März 2020 aufgestellt.

Platz 1Annemarie Probst3
Platz 2Heinz Peter Wittgen3
Platz 3Henrike Vogel3
Platz 4Roland Widmann3
Platz 5Stefanie Probst2
Platz 6Günther Baumann2
Platz 7Jennifer Wernicke2
Platz 8Alexandra Höß2
Platz 9Maria Brettschneider2
Platz 10   Wolfgang Munding2

 

Foto von links nach rechts:
Heinz Peter Wittgen, Henrike Vogel, Alexandra Höß, Annemarie Probst, Stefanie Probst, Maria Brettschneider, Günther Baumann, Alf Leber, Kreiskassierer und Vorstandsmitglied im Kreisverband Grüne Augsburg-Land.

14.12.2019

Von: Heinz Peter Wittgen

Menschenwürdige Pflege in Senioren-WGs: Zwischen Selbstbestimmung und Pflegeskandal

Wie wollen wir im Alter leben?

Selbstbestimmt und in einem vertrauten, heimeligen Umfeld sind für viele zentrale Punkte. Daher werden Senioren-WGs mit ambulanter Pflege immer beliebter, wenn man selbst oder Angehörige pflegebedürftig werden.

Hier gibt es auch viele vorbildliche Pflegedienste, die in diesem Bereich arbeiten. Die öffentlich gewordenen erschreckenden Zustände in einer Pflege-WG im Landkreis Augsburg zeigen aber auf, dass bei Senioren-WGs mit ambulanter Pflege auch eine Rechtslücke besteht: Durch die besondere Form müssen weitaus weniger Vorschriften eingehalten werden als in Pflegeheimen, was einige Anbieter ausnutzen.

Bei der Veranstaltung wollen wir daher ausgehend von einem Input von dem Pflege-Experten Andreas Krahl, MdL darüber diskutieren, wie die Qualität von Senioren-WGs sichergestellt werden kann, damit auch dort eine Pflege garantiert ist, die menschenwürdig ist.

Datum: 10. Januar um 18 Uhr
Ort: Bürgersaal Meitingen, Schloßstraße 4, 86405 Meitingen

04.11.2019

Von: Annemarie Probst

Pressemitteilung: Petition der Bürgerinitiative Lech-Schmuttertal

Schuhknecht und Deisenhofer versichern Petenten ihre Unterstützung

Die Bürgerinitiative Lech-Schmuttertal, die Aktionsgemeinschaft zum Erhalt der Lebensqualität im Raum Meitingen sowie der Bund Naturschutz haben sich nach Einreichen ihrer Petition an regionale Abgeordnete gewandt. Markus Eckstein, Maria Brettschneider, Johannes Enzler und Gudrun Schmidbauer möchten den zum Bannwald erklärten Waldstreifen bei Meitingen vor einer drohenden Rodung bewahren.

Derzeit planen die Lech-Stahlwerke eine Werkserweiterung am Standort Herbertshofen, für die knapp 20 Hektar des sogenannten Lohwaldes abgeholzt werden sollen. Stephanie Schuhknecht und Max Deisenhofer, die hiesigen Abgeordneten der grünen Landtagsfraktion, sprachen den Petenten ihre Unterstützung in den bevorstehenden Ausschussgesprächen aus. Schuhknecht hatte sich erst im September mit der Geschäftsführung der Lech-Stahlwerke getroffen und für eine umweltverträglichere Alternative geworben. „Die Bauabsichten müssen ganz klar dem Umwelt- und Naturschutz gerecht werden. Eine Recyclinganlage kann auch an einem anderen Ort stehen, ein neu aufgeforsteter Bannwald hingegen braucht mindestens 50 Jahre, um seine vielfältigen Funktionen zu erfüllen“, so Schuhknecht, Vorsitzende des Ausschusses für Eingaben und Beschwerden.

Deisenhofer zeigte sich vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger sehr beeindruckt: „Schön, dass die Petenten eigens zur Übergabe zu uns in den Landtag gekommen sind.Das zeigt, wie wichtig ihnen das Anliegen ist. Wir Grünen werden innerhalb unserer Fraktion natürlich um Zustimmung werben.“ Foto: Fraktion B90/Die Grünen im Bayerischen Landtag

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