Heute jährt sich das Ende des verheerenden Hochwassers 2024, das auch die Marktgemeinde Meitingen schwer getroffen hat. Dass die Schäden nicht noch größer ausfielen, ist unter anderem dem frühzeitigen Engagement der Grünen-Gemeinderätin Annemarie Probst zu verdanken. Sie hatte sich schon lange vor der Katastrophe für wirksamen Hochwasserschutz stark gemacht – mit Erfolg.

Konsequenzen aus 2015 gezogen
Bereits im Mai 2015 war Langenreichen von einem Hochwasser betroffen. Annemarie Probst erkannte damals den dringenden Handlungsbedarf und brachte das Thema im Gemeinderat auf die Tagesordnung. Parallel dazu nahm sie Kontakt mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Augsburg auf. Gemeinsam mit einer Mitarbeiterin des Amtes hat sie die Lage vor Ort begutachtet – mit klarer Erkenntnis: Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse und Flächenversiegelung müssen Maßnahmen her.
Zusammenarbeit für konkreten Schutz
Die Initiative von Annemarie Probst sprach sich in Langenreichen schnell herum, wodurch sich auch der Erste Bürgermeister Dr. Higl einschaltete. Er verhandelte mit Landwirt*Innen über notwendige Flächen – keine leichte Aufgabe. Schließlich erklärte sich ein Landwirt bereit, mitzumachen. So konnten im Oktober 2023 erste Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Auf Anweisung der Unteren Naturschutzbehörde wurden diese inzwischen auch begrünt. Die ergriffenen Maßnahmen haben sich beim Hochwasser 2024 bewährt und eine noch größere Katastrophe in Langenreichen verhindert.

Engagement auf mehreren Ebenen
Auch auf Gemeindeebene wurden Bürger*innen eingebunden – zum Beispiel durch eine Informationsfahrt in andere Kommunen mit erfolgreichen Hochwasserschutzkonzepten.
Doch es bleibt viel zu tun. Weitere Maßnahmen sind notwendig – nicht nur in Langenreichen. Annemarie Probst setzt sich auch weiterhin hierfür ein. Die Gespräche mit von potenziellen Maßnahmen betroffenen Landwirt*Innen gestalten sich jedoch weiterhin schwierig, aber das Engagement geht weiter. Wir halten euch auf dem Laufenden.
